Veeam-Lizenzen aus MSP-Sicht: Verbrauch statt Vorleistung
Ein Modell, das zu wiederkehrenden Umsätzen passt, statt gegen sie zu arbeiten.
Als MSP verkaufst du Verfügbarkeit im Monatsabo. Klassische Lizenzierung arbeitet dagegen: Du kaufst auf Jahre, dein Kunde zahlt monatlich, und das Risiko dazwischen trägst du.
Verbrauchslizenzierung räumt diesen Widerspruch weg. Dein Einkauf sieht aus wie dein Verkauf — monatlich, nach tatsächlicher Nutzung.
Wie abgerechnet wird
Jeder gesicherte Workload trägt eine Punktzahl, monatlich gemeldet. Virtuelle Maschinen, physische Server und Workstations zählen unterschiedlich, und die gewählte Edition verschiebt die Zahl deutlich.
Wie deutlich, zeigt eine Umgebung aus unserer Beratung mit 37 virtuellen Maschinen, acht physischen Servern und einer Workstation: In der kleinsten klassischen Edition sind das 277 Punkte im Monat, in der größten 499. Fast doppelter Verbrauch bei identischer Hardware.
Für dich heißt das: Die Editionswahl ist eine Margenentscheidung, keine technische Feinheit. Wer pauschal die größte Edition nimmt, verschenkt jeden Monat Geld — und wer zu klein einsteigt, muss dem Kunden später eine Funktion erklären, die fehlt.
Zwei Dinge, die deine Kalkulation kennen muss
Gemeldet wird der Spitzenwert, nicht der Durchschnitt. Läuft während einer Migration eine Umgebung doppelt, zählt der Höchststand des Monats. Planbar, wenn man es weiß — ärgerlich, wenn man es auf der Rechnung entdeckt.
Der Punktpreis gilt zwölf Monate fest. Danach wird angepasst, weil auch der Hersteller anpasst. Wir schreiben das hin, statt es in eine Fußnote zu setzen.
Was du dir sparst
Die Meldung selbst ist keine Zauberei — sie ist Fleißarbeit mit Frist. Nutzungsdaten ziehen, gegen den Vormonat abgleichen, Abweichungen klären, fristgerecht einreichen. Jeden Monat, für jeden Kunden.
Was passiert, wenn dabei niemand hinsieht, zeigt ein Fall aus dem Providerbetrieb: Die automatische Erfassung meldete rund 10.170 Punkte, in Rechnung gestellt wurden 8.915. Gut 1.250 Punkte Differenz, Monat für Monat, zulasten des Anbieters. Kein Angriff, kein Betrug — eine Zahl, die niemand nachgerechnet hat.
Ein IT-Dienstleister hat den Eigenbetrieb ein Jahr lang durchgezogen und dann aufgegeben. Nicht an der Technik, sondern am immer gleichen manuellen Abgleich.
Ehrlich dazu: Eine selbst betriebene Konsole automatisiert vieles davon. Das Argument für uns ist nicht die Automatik, sondern dass die Plattform dahinter jemandem gehört, der sie jeden Tag betreibt.
Deine Marge
Du kaufst bei uns ein und verkaufst zu deinem Preis. Was du aufschlägst, ist deine Sache — wir kennen deine Endkundenpreise nicht und wollen sie nicht kennen. Vertrag und Rechnung laufen über dich.
Weil monatlich abgerechnet wird, wächst der Umsatz mit dem Kunden, ohne dass du in Vorleistung gehst. Genau das macht Backup zu einem Baustein, der zu einem MSP-Portfolio passt.
Wann du bei uns falsch bist
Wenn deine Kunden kleine, seit Jahren unveränderte Umgebungen fahren und du gute Einkaufskonditionen hast, kann klassischer Lizenzkauf günstiger sein. Wir rechnen beides durch und sagen es dir. Der Weg zum Start steht auf So startest du.