Vom ersten Gespräch zum ersten gesicherten Kunden
Drei Schritte bis zum ersten Kunden — und die ehrliche Auskunft, was Zeit kostet.
Der Einstieg scheitert selten an der Technik. Er scheitert daran, dass niemand sagt, wer was macht und wie lange es dauert. Deshalb hier der Ablauf, so wie er tatsächlich läuft.
Schritt 1: Das Gespräch
Dreißig Minuten, in denen wir mehr fragen als erzählen. Wie viele Kunden willst du sichern, was läuft dort heute, was drückt gerade — Personal, Speicher, Lizenzen, ein konkreter Kunde, der wartet?
Am Ende steht eine Empfehlung. Auch dann, wenn sie lautet, dass du bei uns falsch bist.
Schritt 2: Die Zählung
Bevor irgendetwas kalkuliert wird, zählen wir sauber: virtuelle Maschinen, physische Server, Workstations, dazu die gewünschte Aufbewahrung. Diese halbe Stunde entscheidet über mehr Geld als jede Rabattverhandlung, weil daraus die Edition folgt — und die verschiebt den Verbrauch erheblich.
Was wir dafür brauchen, kannst du in zehn Minuten zusammenstellen: eine Liste der zu sichernden Systeme und eine Aussage dazu, wie lange Wiederherstellungspunkte vorgehalten werden sollen.
Schritt 3: Angebot und Einrichtung
Das Angebot nennt Konditionen im Klartext: Laufzeit, Abrechnung, was enthalten ist und was nicht.
Nach der Zusage richten wir ein. Bei einem Kunden, der bereits Veeam einsetzt, ist das überschaubar — die vorhandene Installation bekommt ein zusätzliches Ziel, und niemand muss seine Backup-Software austauschen. Steht die Umgebung noch nicht, dauert es länger; wie viel länger, sagen wir dir mit Termin, nicht mit Absichtserklärung.
Woran es meistens hakt
An der Freigabe im Kundennetz. Ausgehende Verbindungen aus der Kundenumgebung zu unseren Systemen müssen erlaubt sein. Welche genau, bekommst du schriftlich — das ist selten technisch schwierig, aber oft organisatorisch zäh.
An unvollständigen Listen. Der Server, den niemand erwähnt hat, fehlt später im Backup. Lieber einmal zu viel nachfragen.
An der Erwartung „das läuft dann von allein". Der Betrieb läuft bei uns, aber der Kunde gehört dir. Wenn sich bei ihm etwas Größeres ändert — Migration, neuer Standort, plötzlich doppelte Last —, sag es uns vorher. Abgerechnet wird der Spitzenwert im Monat, nicht der Durchschnitt.
Was danach passiert
Wir überwachen, warten und melden monatlich. Fällt etwas auf, erfährst du es von uns, bevor dein Kunde es merkt. Was du ihm dann sagst und wann, entscheidest du.
Und der Punkt, den wir nicht auslassen: Ein Backup ist erst der Restore, der danach funktioniert. Wir bestehen auf Wiederherstellungstests — nicht, weil es sich gut liest, sondern weil wir gesehen haben, wie eine Wiederherstellung an einem nie gekürzten Protokoll fast gescheitert wäre.