SJT SOLUTIONS GmbH

Was MSPs uns am häufigsten fragen

Ehrliche Antworten, auch da, wo es unbequem wird.

Diese Fragen stammen aus echten Gesprächen mit MSPs und IT-Dienstleistern. Wo die ehrliche Antwort unbequem ist, steht sie trotzdem hier.

Verkauft ihr an meine Kunden?

Nein. In diesem Kanal haben wir kein Endkundengeschäft. Vertrag und Rechnung laufen über dich, wir treten deinem Kunden gegenüber nicht auf. Auf Wunsch erfährt er nie, wer die Plattform betreibt.

Wie schnell kann ich den ersten Kunden aufschalten?

Setzt dein Kunde bereits Veeam ein, ist es überschaubar: Die vorhandene Installation bekommt ein zusätzliches Ziel. Steht die Umgebung noch nicht, dauert es länger. Im Gespräch nennen wir dir einen Termin, keine Absichtserklärung.

Wie wird abgerechnet?

Monatlich, in Punkten je gesichertem Workload. Wichtig für deine Kalkulation: Gemeldet wird der Spitzenwert im Meldezeitraum, nicht der Durchschnitt. Läuft während einer Migration kurz eine Umgebung doppelt, zählt der Höchststand des Monats.

Was passiert, wenn ein Kunde schrumpft?

Die Abrechnung sinkt im Folgemonat mit. Genau das ist der Unterschied zum Lizenzkauf: Dort bleibt die Lizenz bei dir, auch wenn der Bedarf verschwindet.

Kann ich mit SJT.Credits Lizenzen bezahlen?

Nein. Credits gelten für Dienstleistung — Beratung, Architektur, Unterstützung im Störfall. Nicht für Lizenzen, nicht für Speicher, nicht für Produkte anderer Hersteller. Und nicht für Störungen, die auf einen Fehler in unserer Infrastruktur zurückgehen; die beheben wir auf unsere Kosten.

Brauche ich Credits, um anzufangen?

Nein. Leistungen rund um Lizenzen, Speicher und das Cloud-Connect-Onboarding sind auch ohne Guthaben verfügbar. Credits sind ein Angebot für den Fall, dass du regelmäßig Beratungszeit abrufen willst.

Wie komme ich wieder raus?

Die Daten liegen im offenen Veeam-Standardformat. Ein Wechsel braucht meist keine Migration: neue Kette woanders starten, alte bei uns auslaufen lassen. Bei großen Volumina geben wir die Daten auf physischen Datenträgern heraus.

Welche Laufzeit hat der Vertrag?

Zwölf Monate. Bei monatlicher Abrechnung hast du drei Monate Probezeit mit kurzer Kündigungsfrist. Bei jährlicher Abrechnung entfällt sie. Wir schreiben bewusst nicht von jederzeitiger Kündbarkeit — das liest sich besser, als es dem Vertrag entspricht.

Was heißt bei euch 24/7?

Dass die Infrastruktur rund um die Uhr überwacht wird. Im Standard reagieren wir nach bestem Bemühen — nachts um drei greift also niemand automatisch zum Telefon. Wer eine zugesicherte Reaktionszeit braucht, bucht sie: Reaktion am nächsten Werktag, oder im Notfall innerhalb von vier Stunden. Reaktionszeit heißt Beginn der Bearbeitung, nicht Lösung.

Seid ihr georedundant?

Im Standard nicht. Unsere Systeme stehen in Deutschland, an einem Standort betrieben. Braucht ein Kunde Georedundanz, bauen wir sie ein und sagen dir vorher, dass sie nicht automatisch dabei ist.

Kann bei euch jemand Backups löschen?

Während der Sperrfrist nicht — kein Angreifer, kein Administrator, auch nicht über die Backup-Umgebung. Was wir nicht behaupten: dass es technisch überhaupt keinen Weg gäbe. Auf Systemebene existiert er beim Betreiber und wird nur nach einem verifizierten Auftrag aus deinem Haus beschritten.

Was kostet das?

Das hängt von Workload-Zahl, Edition, Volumen und Aufbewahrung ab und wird individuell kalkuliert. Für eine belastbare Größenordnung genügen drei Angaben: Art und Anzahl der Workloads, Datenvolumen und gewünschte Aufbewahrung.